Schlumberger-Bernhart

Vater und Tochter im Markgräflerland – Burgunder-Spezialisten mit feiner Mineralität und Struktur.

Über Schlumberger-Bernhart
Region
Baden
Rebfläche
9,5 ha
Bewirtschaftung
nachhaltig
Schlumberger-Bernhart
Fragen und Antworten

Über Schlumberger-Bernhart

Warum führen wir Schlumberger-Bernhart?

Weil wir bei Johanna und Ulrich live miterleben, wie ein Traditionsbetrieb Jahr für Jahr zulegt, ohne dabei abzuheben. Wir begleiten die beiden seit Jahren, sitzen mit Johanna auch mal beim Dinner in Freiburg, und den Muggardter Berg Chardonnay haben wir lange glasweise in der Weinbar am Carlsplatz ausgeschenkt. Außerdem haben wir die zwei noch nie schlecht gelaunt erlebt.

Welche Weine von Schlumberger-Bernhart gibt es bei uns?

Burgunder aus Laufen in ihrer ganzen Breite: Chardonnay aus der Ersten Lage Laufener Altenberg und als Großes Gewächs aus den Klosterwingerten, das Grauburgunder GG und Spätburgunder-GGs aus Klosterwingerte und Wingerte, teils schon mit einigen Jahren Flaschenreife. Dazu der Gutedel „Kracher“, Johannas Herzensprojekt.

Mit welchem Wein von Schlumberger-Bernhart steige ich ein?

Mit dem Gutedel „Kracher“: alte Reben aus dem Laufener Altenberg, frisch, mineralisch und geradlinig, mit einer Konzentration, die kaum jemand dieser Rebsorte zutraut. Wer lieber Chardonnay trinkt, nimmt den Laufener Altenberg Chardonnay mit Zitrusschale, grünem Apfel und kühler, fast steiniger Art.

Porträt

Herkunft

Laufen ist ein kleines Winzerdorf im Markgräflerland, ganz unten im Südwesten Badens. Hier führen Ulrich Bernhart und seine Tochter Johanna das Privat-Weingut Schlumberger-Bernhart, ein VDP-Traditionshaus, das lange unter dem Radar flog: gute Burgunder, aber kaum Bühne. Das änderte sich, als Johanna fest einstieg.

Ulrich, bei uns liebevoll „Ulle“, lässt ihr freie Hand und bringt seine Erfahrung ein, Weinberg und Keller verantworten die beiden gemeinsam. So wird ein alter Betrieb ohne Tamtam in die Gegenwart geholt: angepasster Rebsortenspiegel, modernere Stilistik, gelesen wird ausschließlich von Hand. Auf synthetische Mittel im Weinberg verzichtet die Familie seit über 20 Jahren, seit 2023 läuft die Umstellung auf zertifizierten Bio-Anbau. Die Wurzeln bleiben trotzdem, wo sie sind.

Lagen und Böden

Rund um Laufen dominieren Jurakalk und Löss. Die VDP.Erste Lage Laufener Altenberg ist nach Süd-Südwest ausgerichtet, liegt auf 280 bis 360 Metern und ist 10 bis 25 Prozent steil, der Boden besteht aus Kalkmergel und Lösslehm. Neben Spätburgunder, Weiß- und Grauburgunder stehen hier sehr alte Gutedelreben. Etwas weiter südlich liegt die zweite Erste Lage des Hauses, der Muggardter Berg in Britzingen, auf Kalkstein. Die Großen Gewächse laufen unter den Namen Klosterwingerte und Wingerte. Hinter Klosterwingerte steckt der Laufener Weingarten, eine der ältesten Gewanne im Ort, die schon die mittelalterlichen Klöster schätzten: reine Südlage, die wärmste des Hauses, mit kleinen Kalksteinen an der Oberfläche wie im Burgund.

Stil

Die Weine sind konsequent trocken, schonend ausgebaut und bekommen Zeit, die Erträge bleiben niedrig. Die Spätburgunder stammen von französischen Klonen aus dem Burgund, reifen in französischen Barriques und tragen deshalb „Pinot Noir“ auf dem Etikett: druckvoll, mit ordentlich Tannin, das sich gut einfügt, und einer Säure, die nach dem nächsten Schluck verlangt. Der Chardonnay GG zeigt neues Holz, bleibt aber leicht und spritzig. Und der Grauburgunder GG mit Marille, Weinbergspfirsich und hauchzartem Tannin hat uns etwas beigebracht: Grauburgunder kann groß sein.

Johannas Handschrift liest man am deutlichsten am Gutedel „Kracher“, der als ihr Bachelorprojekt begann. Etwas Maischestandzeit, kleines Holz, lange Reife auf der Vollhefe. Heraus kommt ein frischer, straighter Gutedel mit Konzentration und Tiefgang, der sich vor Chardonnay nicht verstecken muss.

Magazin

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