Das ist der Einstieg in die Sektwelt von Krack – und erstaunlich viel mehr als nur ein Auftakt. Bereits komplett im Holz ausgebaut, überwiegend in zweit- und drittbelegten Fässern, mit einem kleinen Anteil neuem Holz, dazu rund zwanzig Monate Hefelager. Gefüllt im Juni 2023, degorgiert im März 2025 und fein dosiert mit vier Gramm. Hier wird schon im Einstieg ernst gemacht.
In der Nase saftige Frucht von rotem Pfirsich und ein Hauch Kirsche, dazu Hefeteig, Brioche mit Butter, Mandeln und ein leicht kerniger Ton. Das wirkt warm, einladend und gleichzeitig präzise. Kein lautes Prickeln, sondern feingliedriges Mousseux und klare Konturen.
Am Gaumen geschmeidig und saftig, mit fruchtigem Auftakt, cremiger Textur und einer frischen, gut eingebundenen Säure. Der Wein bleibt geradlinig, zeigt Mineralität im Nachhall und hat deutlich mehr Länge, als man es von einem Einstieg erwarten würde.
Ein Winzersekt, der den Zeitgeist trifft, ohne modisch zu sein. Unglaublich trinkfreudig, dabei sauber gebaut und perfekt als Aperitif – oder einfach dann, wenn man Lust auf etwas richtig Gutes hat.